Aus “Cloud first” wird “Cloud only”

Strategiewandel unter Softwareherstellern

Skepsis und eine gehörige Portion Unbehagen war noch vor zehn Jahren das dominierende Gefühl unter deutschen IT-Firmen vor allem des Mittelstandes; und die Argumente waren damals auch durchaus sehr einleuchtend. Hauptsächlich wurden dabei immer die folgenden zwei Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Technik genannt:

  • keine eigene Inhouse-Kompetenz in Sachen Cloud Computing und ernste Sicherheits- und Compliance-Bedenken beim Überlassen sensibler Firmen- und Kundendaten an externe Service-Anbieter,
  • noch keine ausreichend zufriedenstellende technische Implementierbarkeit innerhalb der Haus eigenen System-Architektur und die daraus folgenden technischen Defizite wie: das Risiko sich auf nur eine Plattform zu stützen, Performance-Probleme und System-Instabilitäten (selbst der Amazon Storage-Dienst „S3“ ist früher immer mal wieder ausgefallen).
Cloud Computing Trendig
„No-Cloud“ Strategie wird zum No-Go © fotolia.com

Seit dem hat sich in technischer Hinsicht und in der generellen Akzeptanz viel getan. Die ehemals auf die digitale Zukunft fokussierte Devise “Cloud first” der meisten IT-Unternehmen wandelt sich zunehmend zum neuen Dogma “Cloud only”. Laut einer Prognose der Forschungsgruppe Gartner werden bis zum Jahr 2019 die 100 weltgrößten Softwarehersteller mindestens 30 Prozent ihrer Neuinvestitionen in die Entwicklung von „Cloud-Only“-Strategien stecken. Bis zum Jahr 2020 wird ein „No-Cloud“-Policy so selten sein, wie es eine „No-Internet“-Policy heute wäre. Die eher abwartende und defensive Einstellung gegenüber Cloud-Komponenten gehört nun wohl immer mehr der Vergangenheit an.

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